Balatonalmadi ist ein alter Badeort am Nordufer des Balatons in Ungarn. Balatonalmadi hat etwas über 8.000 Einwohner, wobei jedoch in den Sommermonaten
die Bewohnerzahl auf über 20.000 steigen kann. Der Tourismus ist heute die Haupteinnahmequelle. Seit anfang des 20. Jahrhunderts ist Balatonalmadi ein
bekannter Kurort mit Sanatorien, Kneipp-Anlagen und Luftbaeder, in denen die Methode von Arnold Rikli praktiziert wurde. Offiziell wurde der Ort 1961
zum Badeort erklaert.
Sehenswürdigkeiten:
Die Bauweise in Balatonalmadi ist charakteristisch für die Gegend, meistens wird roter Natursandstein verwendet, der hier zu finden ist. Die alten
Villen und Kurhaeuser sind am Oereghegy teilweise noch vorhanden, im Ortskern findet man jedoch nur noch wenige dieser Gebaeude.
Die meisten alten Gasthaeuser im Ort stehen nicht mehr. Das Kaffeehaus Liget im Alten Park am Strand wurde in den 1990er Jahren wiedereroeffnet und
wird als Familienbetrieb wieder als Cafe gefuehrt.
Im Oereg-Park gibt es eine Strandpromenade mit Musikpavillon und alten Baumbestand. Am Strand kommt man zum Eingang des groessten Strandbades des
Nordufers: das Wesselenyi-Strandbad, das es in der heutigen Form seit 1953 gibt.
Auf dem Oereghegy befindet sich der im Jahre 1900 erbaute Ovari-Aussichtsturm, der einen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung bietet.
In Voeroesbereny steht der Wesselenyi-Aussichtsturm, von dem man an schoenen Tagen bis Tihany sehen kann.
Die Pfarrkirche zu Balatonalmadi, die nach dem Hl. Emmerich benannt wurde, wurde 1930 errichtet. Die Szent-Jobb-Kapelle dieser Kirche wurde nach einer
Reliquie benannt: hier wird ein Stueck des rechten Armes (Szent Jobb) des ersten Koenigs von Ungarn, Stephan I., aufbewahrt.
Die reformierte Wehrkirche in Voeroesbereny stammt aus dem 12. bis 13. Jahrhundert und vereint drei Stilrichtungen: die Grundmauern sind romanisch,
die Fenster gotisch, und die Innenarchitektur ist vom Barock gepraegt.
Im alten Rathaus (Varoshaza), in dem um 1900 auch Geschaefte untergebracht waren, befinden sich heute eine Musikschule und eine Baeckerei.
Das neue Rathaus wurde anstelle eines im Jahr 1985 von einem Erdbeben beschaedigten Gebaeudes gebaut und befindet sich im Ortskern, nicht weit vom
bekanntesten Hotel in Almadi (frueher Aurora, seit 2004 Ramada), dass das hoechste Gebaeude der Stadt ist.
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